Anleitung

Zoom-Meeting aufzeichnen – als Host oder Teilnehmer

Zeichne ein Zoom-Meeting mit Ton als Host oder Teilnehmer in der Cloud oder lokal auf und erstelle daraus ein durchsuchbares Transkript. Dazu erfährst du, wie du die nötige Einwilligung einholst.

OpenWhispr

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Ingenieurwesen

6. Juli 2026
Inhaltsverzeichnis

Um ein Zoom-Meeting aufzuzeichnen, klickst du als Host oder mit entsprechender Freigabe in der Symbolleiste auf Aufzeichnen. Als Teilnehmer ohne Freigabe kannst du den Host darum bitten oder Bildschirm und Systemaudio mit einem separaten Programm auf deinem Computer aufnehmen. Dafür ist keine Zoom-Freigabe nötig und das gesamte Meeting wird erfasst. Informiere unabhängig von der Methode zuerst alle anderen Teilnehmer.

Diese Anleitung behandelt alle Wege: Aufnahme als Host (lokal oder in der Cloud), als Teilnehmer, privat und ohne Bot auf dem eigenen Gerät, auf dem Smartphone, die anschließende Transkription, Einwilligungsregeln und Hilfe bei ausgegrautem Aufnahme-Button.

Zuletzt aktualisiert: 6. Juli 2026.

Als Host aufzeichnen (Zooms integrierte Aufnahme)

Wenn du das Meeting gestartet hast, genügt ein Klick auf Aufzeichnen in der Symbolleiste. Bei einem kostenpflichtigen Tarif wählst du zwischen zwei Speicherorten:

  • Auf diesem Computer aufzeichnen speichert nach Meeting-Ende ein MP4-Video und eine M4A-Audiodatei auf deinem Rechner. In allen Tarifen verfügbar, auch im kostenlosen.
  • In der Cloud aufzeichnen lädt die Aufzeichnung auf Zooms Server und stellt einen Freigabelink sowie bei geeigneten Tarifen ein automatisches Transkript bereit. Nur in kostenpflichtigen Tarifen.

Sobald du beginnst, zeigt Zoom jedem Teilnehmer einen Hinweis „Aufzeichnung“. Die Aufnahme ist damit stets erkennbar. Nach dem Meeting wird die lokale Aufzeichnung konvertiert und standardmäßig in einem Ordner Zoom unter Dokumente abgelegt.

Wenn du nicht der Host bist

Teilnehmer können Zooms Aufnahme nur mit Erlaubnis des Hosts verwenden. Du hast zwei Möglichkeiten:

  • Bitte den Host um die Freigabe. Der Host öffnet Teilnehmer, fährt über deinen Namen, klickt auf Mehr und wählt Aufzeichnung gestatten. Danach erscheint bei dir der Aufnahme-Button.
  • Zeichne Bildschirm und Systemaudio auf. Ein separates Programm erfasst auf deinem Computer Bildschirminhalt und Lautsprecherton, ohne Freigabe des Hosts. Das ist eine verlässliche Alternative, wenn der Host die Aufnahme nicht aktivieren kann oder will.

Achtung: Ein einfacher Bildschirmrekorder erfasst häufig nur dein Mikrofon und lässt die anderen Stimmen aus. Aktiviere Systemaudio oder verwende ein Tool, das den Meeting-Ton direkt aufnimmt. Das beschreiben wir als Nächstes.

Lokal aufzeichnen – ohne Bot und Cloud

Die meisten Cloud-Notizdienste — Otter, Fireflies, Fathom — schicken einen Bot in dein Meeting und laden den Ton auf ihre Server. Damit steht ein fremder Bot in der Teilnehmerliste und dein Gespräch liegt in der Cloud eines Dritten. Selbst botfreie Angebote senden das Meeting zur Verarbeitung vom Gerät weg – für sensible Gespräche keine Option.

OpenWhispr geht den umgekehrten Weg. Es erfasst Systemaudio direkt auf deinem Rechner: Kein Bot tritt dem Meeting bei und der Ton verlässt das Gerät nie. Es funktioniert als Teilnehmer in jedem Zoom-Tarif unter macOS, Windows und Linux. Du kündigst die Aufnahme weiterhin an, doch nichts wird hochgeladen und kein Dritter erhält Einblick.

  • Erfasst den vollständigen Meeting-Ton, nicht nur dein Mikrofon.
  • Kein Bot in der Teilnehmerliste und kein Cloud-Upload.
  • Transkribiert und fasst lokal in über 100 Sprachen zusammen.

Zoom-Meeting auf dem Smartphone aufzeichnen

Als Host mit kostenpflichtigem Tarif kannst du in der mobilen Zoom-App direkt in die Cloud aufzeichnen: Tippe auf Mehr und dann In der Cloud aufzeichnen. Als Teilnehmer verwendest du die Bildschirmaufnahme des Smartphones – im iPhone-Kontrollzentrum oder über Bildschirmaufzeichnung auf Android. Aktiviere Mikrofon beziehungsweise internes Audio, damit nicht nur ein stummes Video entsteht.

Smartphone-Aufnahmen sind Videodateien und lassen sich nach dem Meeting wie jede andere Aufnahme transkribieren.

Aus der Aufnahme Transkript und Notizen erstellen

Eine Aufnahme ist erst nützlich, wenn sie lesbar und durchsuchbar wird. In kostenpflichtigen Tarifen kann Zoom Cloud-Aufzeichnungen automatisch transkribieren. Eine lokale Aufnahme oder eine Aufnahme im kostenlosen Tarif transkribierst du selbst.

Importiere die MP4- oder M4A-Datei in OpenWhispr . Dort entsteht auf deinem Gerät ein präzises Transkript mit Zeitstempeln, das KI anschließend zu Entscheidungen, Aufgaben und nächsten Schritten zusammenfasst. Weil alles lokal läuft, wird auch eine vertrauliche Aufnahme nie zur Transkription hochgeladen.

Wo die Aufzeichnung gespeichert wird

Lokale Aufzeichnungen bleiben auf deinem Computer: ein MP4-Video und eine M4A-Audiodatei, standardmäßig im Zoom-Ordner unter Dokumente. Ohne deine Freigabe verlässt nichts den Rechner.

Cloud-Aufzeichnungen liegen mit Freigabelink auf Zooms Servern und unterliegen dem Speicherlimit deines Tarifs sowie den Aufbewahrungsregeln deiner Organisation. Bot-basierte Notizdienste laden dagegen das gesamte Meeting zu Dritten hoch, die es teils zum Trainieren ihrer Modelle nutzen. Bei Personal-, Rechts-, Medizin- oder Kundendaten behältst du durch lokale Aufnahme und Transkription die vollständige Kontrolle.

Fehlerbehebung: Aufnahme-Button fehlt oder ist ausgegraut

  • Du bist nicht der Host und hast keine Freigabe. Bitte den Host um Erlaubnis oder verwende einen lokalen Bildschirm- und Audiorekorder.
  • Die Aufnahme ist für das Konto deaktiviert. Bei verwalteten oder Firmenkonten hat ein Administrator sie möglicherweise in den Zoom-Webeinstellungen abgeschaltet und muss sie wieder aktivieren.
  • Die Cloud-Aufnahme fehlt. Sie erfordert einen kostenpflichtigen Tarif; kostenlos ist nur die lokale Aufnahme verfügbar.
  • Die Aufnahme hat keinen Ton. Dein Bildschirmrekorder erfasst nur das Mikrofon. Aktiviere Systemaudio oder nutze ein Tool zur direkten Aufnahme des Meeting-Tons.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich ein Zoom-Meeting aufzeichnen, wenn ich nicht der Host bin?

Ja, auf zwei Arten. Der Host kann dir während des Meetings die Aufnahme erlauben (Teilnehmer → Mauszeiger über deinen Namen → Mehr → Aufzeichnung gestatten). Dadurch wird Zooms integrierte Aufnahme freigeschaltet. Falls das nicht möglich oder gewollt ist, zeichne Bildschirm und Systemaudio mit einem separaten Programm auf deinem Computer auf. Es erfasst alles, was du siehst und hörst, ohne Freigabe des Hosts. Informiere in jedem Fall die anderen Teilnehmer.

Wo werden Zoom-Aufzeichnungen gespeichert?

Lokale Aufzeichnungen liegen auf deinem Computer, standardmäßig in einem Zoom-Ordner unter Dokumente: als MP4-Video plus separate M4A-Audiodatei. Cloud-Aufzeichnungen (nur kostenpflichtige Tarife) liegen auf Zooms Servern und bieten einen Freigabelink sowie bei geeigneten Tarifen ein automatisches Transkript. Für mehr Datenschutz bleibt die Datei bei einer lokalen Aufnahme auf deinem Gerät.

Darf man ein Zoom-Meeting aufzeichnen?

Das hängt davon ab, wo sich die Teilnehmer befinden. Mancherorts genügt die Einwilligung einer Person, anderswo müssen alle zustimmen. Nach Vorschriften wie der EU-DSGVO ist eine aufgezeichnete Stimme ein personenbezogenes Datum. Dies ist keine Rechtsberatung. Sicher ist: Kündige die Aufnahme an und hole vor Beginn eine eindeutige Zustimmung ein.

Wie zeichne ich ein Zoom-Meeting mit Ton auf?

Zooms integrierte Aufnahme erfasst den Meeting-Ton automatisch zusammen mit dem Video. Bei einem separaten Bildschirmrekorder musst du Systemaudio aktivieren, nicht nur das Mikrofon, sonst bleibt das Video stumm. Ein lokales Tool wie OpenWhispr erfasst Systemaudio direkt und zeichnet so das vollständige Gespräch auf.

Kann man ein Zoom-Meeting unbemerkt vom Host aufzeichnen?

Bei der integrierten Aufnahme zeigt Zoom allen einen Hinweis „Aufzeichnung“, sodass Host und Teilnehmer informiert sind. Ein separater Bildschirm- oder Audiorekorder löst diesen Hinweis nicht aus. Heimliche Aufnahmen können jedoch je nach Ort rechtswidrig sein und gefährden immer das Vertrauen. Lege die Aufnahme offen: Dein Zweck ist ein verlässliches gemeinsames Protokoll, kein verstecktes.

Wie erhalte ich ein Transkript eines Zoom-Meetings?

In kostenpflichtigen Tarifen kann Zoom Cloud-Aufzeichnungen automatisch transkribieren. Eine lokale Aufnahme lässt sich unabhängig vom Zoom-Tarif selbst transkribieren. OpenWhispr erstellt auf deinem Gerät ein präzises, durchsuchbares Transkript in über 100 Sprachen und kann es anschließend per KI zu Notizen und Aufgaben zusammenfassen.

Kann ich ein Zoom-Meeting auf dem Smartphone aufzeichnen?

Als Host mit kostenpflichtigem Tarif kannst du über die mobile Zoom-App in der Cloud aufzeichnen. Als Teilnehmer nutzt du die integrierte Bildschirmaufnahme des Smartphones (Kontrollzentrum auf dem iPhone oder Bildschirmaufzeichnung auf Android) und aktivierst Mikrofon beziehungsweise internes Audio. Anschließend kannst du die Datei für Notizen transkribieren.

Wie zeichne ich ein Zoom-Meeting möglichst privat auf?

Zeichne lokal auf, damit die Datei dein Gerät nie verlässt, und meide cloudbasierte Notiz-Bots, die das Meeting an Dritte übertragen. OpenWhispr zeichnet Systemaudio auf und transkribiert vollständig auf deinem Rechner: Kein Bot tritt dem Meeting bei und nichts wird hochgeladen. Das ist die sicherste Option für sensible Personal-, Rechts- oder Kundendaten.

Meetings privat aufzeichnen und transkribieren

OpenWhispr erfasst den Ton deines Zoom-Meetings und erstellt auf deinem Gerät Notizen – ohne Bot im Meeting und ohne Upload. Kostenlos für macOS, Windows und Linux.